Musste ich doch mit meinem Chef 4 Tage in die Ukraine fliegen, wegen Geschäftsanbahnung, sagt er. Habe mich auch wirklich drauf gefreut, denn er ist ein Pfundskerl. Was ich bis zur Abreise nicht wusste, er nahm seine Assistentin mit – dieses prüde Luder. Immer die Haare streng zusammengebunden, starke Brille, kaum ein Lächeln – und wenn, dann ist es gekünstelt. Zeigt kein Bein, auch die Stelle, wo Frauen üblicherweise ihre Titten tragen, lässt nicht unbedingt vermuten, dass dort was gewachsen ist. Eben eine alte Jungfer so Ende 30.
Die ukrainischen Kollegen haben uns sehr herzlich empfangen, der dortige Chef, zwei Mitarbeiter und Galja – bildhübsche, knackige Assistentin. Meine Vorfreude steigerte sich zusehens.Die überaus herzliche Gastfreundschaft spürten wir ganz besonders am zweiten Abend, wo wir alle zum gemeinsamen Essen zusammenkamen. Die Tische haben sich gebogen, so viel wurde aufgefahren. Nun kenne ich derartige Veranstaltungen. Deshalb habe ich mich mit dem Wodka dezent zurückgehalten, was mit fortschreitender Zeit auch gar nicht mehr aufgefallen ist. Ob die große Grünpflanze hinter meinem Stuhl den Abend überlebt hat, ist nicht bekannt. Mein Chef, in solchen Dingen unerfahren, wurde regelrecht abgefüllt. Seine Assistentin musste sich später wohl intensiv um ihn kümmern.
Es schien so, dass Galja nur noch Augen für mich hatte. Plötzlich saß sie neben mir, sprach mich mit einer sehr erotischen Stimme an, legte einen Arm um meine Schulter. Mit der freien Hand massierte sie leicht mein Knie. Da alle anderen mit fortschreitender Stunde begannen schmissige Lieder zu singen und danach zu tanzen, bemerkte wohl niemand, dass sich diese Hand in meinen Schritt bewegte und sie mich mit ihren herrlichen Lippen liebkoste. Wir waren beide nicht ganz nüchtern, aber auch nicht besoffen. Ein langanhaltender Zungenkuss und die Tätigkeit ihrer Hand ließen mich kräftig anschwellen.
Zum Glück blieb doch noch etwas Blut im Kopf, so dass die Tätigkeit des Gehirns nicht vollends aussetzte. Verdammt, wenn ich Richard (mein Chef) so sehe, daran denke, dass morgen die Verhandlungen weitergeführt werden – wer soll denn da noch den Überblick behalten? Dieser feuchtfröhliche Abend drohte, in eine Orgie auszuufern, könnte auch so gewollt sein, um die Verhandlungen positiv für die andere Seite zu gestalten.
Ich lasse mir diese Gedanken nicht anmerken, knutsche mit Galja rum und ertappe meine Hände unter ihrem Röckchen. Wow! Nichts trägt sie darunter, feucht ist es auch schon – also Finger rein.
Kuriose Situation: die einen grölen und tanzen, andere hängen in ihren Stühlen und zwei befingern sich, dass die Fetzen fliegen.
Zum Glück oder leider, ich kann mein Gefühl für diesen Moment nicht mehr so genau beschreiben, kam der Bus, der uns zur Unterkunft fahren sollte. Unser Quartier hatten wir im Gästehaus der Firma bereits bezogen – war auch ganz in Ordnung, bis auf das fehlende Internet.
Die Gastgeber stiegen noch mit aus, um uns richtig zu verabschieden, vielleicht auch um Richard zu stützen. Konsequent, wie ich bin, habe ich mich ordentlich von Galja verabschiedet. Immerhin sitzen wir morgen an unterschiedlichen Seiten des Tisches und verhandeln – und da geht es nicht um Sex!
Vor mir im Flur schwankte Richard, gestützt durch Fräulein Schlan, seine zickige Assistentin, man nennt sie in der Firma auch Eli – kommt von Eleonore. Sie schließt Richards Zimmer auf und geht mit ihm rein. Na ja, denke ich so. Steif wird der nicht an der bedeutsamen Stelle, der ist schon komplett steif. Aber nett, dass Eli sich offensichtlich kümmert.
Ich also in mein Zimmer, runter die Klamotten und ab in die Dusche. Stehe so und seife mich ab, an allen Körperstellen. Weiß nicht warum, aber als ich meinen Schwanz wasche denke ich an Galja – und schon wächst das Ding.
Plötzlich glaube ich, ein Geräusch gehört zu haben, so als ob jemand eine Tür schließt. Na klar, ich hatte ja auch nicht abgeschlossen. Also Handtuch locker um die Hüfte und mal nachgeschaut.
Was war denn das? Steht da ein schlankes Mädchen mit langem dunklen Haar in einem kurzen Morgenmantel mitten in meinem Zimmer. Wie ich sie so im Profil betrachte, bewundere ich ihre schier endlos langen tadellosen Beine und die sich im Gegenlicht abzeichnenden knackigen Brüste, die durch den eng geschnürten Morgenmantel sehr gut zur Geltung kommen. Also Galja ist es nicht, dafür sind die Titten zu klein. Trotzdem schießt mir das Blut schon wieder in die Lenden. Ich frage in meinem besten Russisch freundlich nach dem Grund des Besuches. Jetzt wendet sie sich mir zu. Durch das Gegenlicht kann ich das Gesicht nicht genau erkennen. Schon eilt sie mir entgegen, fällt mir um den Hals und beginnt zu heulen. Dabei bebt sie am ganzen Körper. Sie drückt sich fest an mich und stammelt immer wieder mit tränenerstickter Stimme „er stirbt“, „er röchelt nur noch“, „hilf mir“.
Erschreckend, was ich da höre. Die Stimme kommt mir irgendwie bekannt vor, kann sie nur noch nicht zuordnen, die Frau ist zu aufgeregt. Ich streichle ihr immer wieder beruhigend und zärtlich über Kopf und Schultern, ohne richtig zu bemerken, dass sich der Sitz des Morgenmantels verändert.
Durch ihr ständiges Festhalten an mir und die bebenden Bewegungen ist mir mittlerweile das Handtuch aufgegangen. Als sie kurz loslässt, um Luft für die nächste Heulattacke zu holen, rutscht das Ding natürlich runter. Schon hält sie sich wieder schluchzend an mir fest. Der Morgenmantel ist so verrutscht, dass er einen schönen Blick auf die herrlichen festen Brüste freigibt.
Die ganze Situation, so unheimlich sie auch ist, macht mich richtig geil. Alles, was ich bei Galja zurückgehalten habe, will nun ausbrechen. Mein Schwanz wird immer steifer und drückt ihr gegen den Körper.
Teil 4
Dabei habe ich das Gefühl, dass sie sich nicht wehren wird. Leicht drehe ich ihren zarten Kopf und sehe doch, oh Schreck, Eli steht vor mir. Jetzt klärt sich auch ihre Aufregung, es geht um Richard. Gott sei Dank kann ich sie beruhigen. Wir setzen uns nebeneinander auf die Bettkante. Glaubhaft kann ich ihr versichern, dass Richard spätestens in zwei Tagen wieder der alte sein wird, man hat ja so seine eigenen Erfahrungen.
Sie beruhigt sich zusehends und schaut mich liebevoll an. Wieso sehe ich erst jetzt, dass Eli eine wirklich schöne Frau ist? Liegt es an der fehlenden Brille, den offenen Haaren oder an der Art, wie sie sitzt, die Beine übereinander geschlagen, sehr viel Knie zu sehen (eigentlich Oberschenkel) und ein schöner Einblick in die Welt der Eli-Brüste. Sicher hat alles zusammen eine summierende Wirkung auf mich. Es sagt mit, man sollte eine Frau nicht ausschließlich nach dem ersten Eindruck beurteilen.
Klar ist mir jetzt auch, dass sie ein Verhältnis mit Richard hat. Wie soll ich mich jetzt verhalten. Auch ich habe ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu Richard, aber auf einer ganz anderen Basis. Wir beide haben gemeinsam Dinge erlebt, die auf Dauer zusammenschweißen.
Würde ich diese hervorragende Männerfreundschaft zerstören, wenn ich Eli’s Verlangen nachgebe?
Wenn ich so sehe, wie begierig sie mich ansieht… Andererseits haben Richard und ich schon so viele Dinge in diesem Leben miteinander geteilt. Nie war einer dem anderen böse wegen so was. Allerdings hatten wir im Vorfeld immer miteinander darüber gesprochen. Das geht ja jetzt überhaupt nicht. Also: Finger weg!
Sie greift meine Hand und führt sie an ihre linke Brust. Merkst du, dass mein Herz wieder ruhiger schlägt, fragt sie mich. Ich spüre eine Handvoll straffes Fleisch mit extrem hartem Nippel und merke erst jetzt ihren ruhigeren aber dennoch aufgeregten Herzschlag. Soll ich vielleicht doch? Sie will es ganz offensichtlich und ich will es auch.
Kann ich dann ab morgen Richard noch aufrichtig in die Augen sehen?
Obwohl, der ist ja verheiratet. Kann eigentlich immer, wenn es ihm so ist, denke ich mal.
Also ran!
Es wurde nun doch noch eine wunderschöne Nacht. Sie wollte gar nicht mehr loslassen.
Der nächste Tag war etwas anstrengend. Richard mutierte zum Totalausfall, war mir aber später sehr dankbar für alles, wie er sagt. Dabei meint er nur die Verhandlungen. Das mit Eli wird er wohl nie erfahren.
Wer jetzt glaubt, dass Eli und ich …, den kann ich beruhigen. Es war eine einmalig schöne Nacht, die einmalig bleiben soll.
Sicher verläuft nicht jede meiner Reisen so spektakulär.
Was für den interessierten Leser hier erst mal offen bleibt, ist die Geschichte mit Galja. Das ist aber eine extra Abhandlung wert. Muss ich wirklich separat drauf eingehen, zumal ich bei meiner vorletzten Reise in die Ukraine noch drei freie Tage in Kiew verbracht habe. Ratet mal mit wem.
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